Auf ein Wort, Herr Elbepark…

Diplomarbeit an der Professur Landschaftsarchitektur, 2007

ELBEPARK DRESDEN

Diplomarbeit zur Untersuchung und entwurflichen Unterstützung der sinnlichen Erfahrbarkeit des Elbeparks Dresden

Der Elbepark Dresden ist ein Gewerbepark im Nordwesten Dresdens. Gerahmt von der Flutrinne Kaditz im Süden, der Autobahn A4 im Westen und Norden, sowie von Wohngebieten im Osten sind seine Flächenkapazitäten noch nicht voll erschöpft. So wird er heute unter anderem gebildet von einem Komplex aus Vertretern großer Handelsketten (IKEA, toom…) mit den von ihnen benötigten Infrastrukturen für Kunden, Personal und Lieferung, unbebauten, aber voll erschlossenen Erweiterungsflächen und Flächen für die naturschutzrechtliche Kompensation. Es ist ein Wirkungsgefüge entstanden, welches in ähnlicher Weise in vielen Städten in der westlichen Welt zu finden ist. Bei Gewerbeparks, handelt es sich um viel besuchte Orte, die von den wenigsten Menschen bewusst wahrgenommen werden.
Wie kommt es zu dieser „Unsichtbarkeit“ und gibt es Maßnahmen dagegen?

Es wird ein Weg aufgezeigt, wie man sich den komplexen Orten der Gewerbeparks, am Beispiel des Elbeparks Dresden, planerisch nähern kann. Somit liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf der Analyse und dem konzeptuellen Ansatz.
Die wesentlichen Funktionsmechanismen und Phänomene des Elbeparks Dresden – innerhalb des Gewerbeparks selbst, sowie in seiner Reaktion auf das Umfeld – wurden mit Hilfe von Beobachtungen vor Ort und situationistischen Werkzeugen analysiert.
Daraus wurden Entwürfe entwickelt, welche die Kommunikation dieser Mechanismen mit einschließen und als symbolische oder imaginäre Aneignung des Areals verstanden werden können. Mit diesen Entwürfen wurde eine Form der sinnlichen Zuwendung gefunden, welche es dem Besucher des Elbeparks erleichtert den Ort bewusst wahrzunehmen, ihn also „sichtbar“ zu machen.

Pics

Entwurf

070716_Grundriss

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